Archiv der Kategorie: Sonstiges

Schlagfertig.

Der DAAD Bonn beweist Humor. 🙂

Advertisements

congstar Goodies

Da ich bereits ein paar Mal angefragt wurde, ob ich nicht günstigere Tarife anbieten kann, da ich bei congstar bin (leider nicht, Leute), ist congstar immerhin so nett und bietet – nur für mich – 2 Specials an, die ich mit euch teilen kann. Also, wer will…

Zum einen gibt´s da 25€ extra Startguthaben beim 9 Cent-Tarif (SMS, Anrufe, alles 9 Cent) und zum anderen 6 Monate gratis surfen mit der SurfFlat 1 (die kostet sonst  9,99€ pro Monat, 24 Monate Laufzeit).

Einlösbar sind diese beiden Specials mit den unten stehenden Gutscheincodes. Die könnt ihr übrigens auch gerne weitergeben. (Und nein, das ist kein verstecktes Affiliate-Ding, sondern vor allem für mich ein Test um zu sehen, ob so Special-Aktionen funktionieren im Social Web. 🙂

Hier die Codes:

Surf Flat 1: YS2356SF1 => 6 Monate gratis Surfen

9 Cent Tarif: YS2356NC => 25€ Startguthaben

Bei Fragen zum Tarif wendet euch bitte an die Hotline ;-P … bestellt werden kann im Webshop.

Cooles Ding.

Letztens am Flughafen in Sardinien haben wir diesen coolen Bücherautomaten hier entdeckt:

Ich bin dafür, dass Bücherautomaten überall da vertreten sein sollten, wo man einen langen Aufenthalt hat. Alternativ kann man sich natürlich einen eBook-Reader zulegen und hat mit WiFi oder UMTS eh überall Zugriff auf Bücher, aber, seien wir mal ehrlich – echte Bücher werden nie aus der Mode kommen. Einziger Wermutstropfen – alle vorhandenen Bücher waren auf italienisch. Das Problem hätte man mit dem digitalen Automaten nicht, ich gebe´s zu.

So far, so good.

Manchmal, so in Gedanken, während einer Vorlesung, in der die Stimmen in den Hintergrund treten und du aus den Fenster sieht, während du  für einen Moment auf der Arbeit innehält und die Sonnenstrahlen im Büro wahrnimmt, während des Lesens, in dem Augenblick, in dem nicht mehr die Buchstaben sondern altes, neues, vergangenes, die Zukunft, heute, morgen, jetzt, den Geist bestimmen, während du im Gras liegst und die Augen zumachst und dich die Sonne kitzelt, während du mitten in der Stadt auf einmal lächelst, manchmal, ein paar ewiglange-ewigkurze Sekunden lang, an die du dich später erinnern wirst und das Leben schön ist, nein, nicht schön, warm, freundlich, grün, lecker, liebevoll, laut, leise, bunt, lebendig und lustig, wenn du erkennst, dass alles, was noch kommt, cool sein wird – die paar Sekunden, in denen alles perfekt zu sein scheint, und alles unperfekte in den Hintergrund rückt, in denen die Summe der Entscheidungen, die du getroffen hast, so richtig sind, du einfach ein- und einatmest und weisst…ja, nice.

Stadtvogel

Gestern, als ich mich mit meinem Freund zum Essen verabredet hatte, sah ich eine Möwe auf einem Parkplatz von Autodach zu Autodach hüpfen und war etwas irritiert. Dazu muss man wissen, dass mein Freund nicht am sonnigen Mittelmeer und auch nicht irgendwo an der herben Nordsee wohnt, wo Möwen zum alltäglichen Bild gehören, sondern mitten in Bonn. Wo´s kein Meer gibt.

Die Möwe machte einen irgendwie verpeilten Eindruck und sprang, auf der Suche nach Essbarem, von einem Auto zum nächsten. Ich überlegte kurz, dachte an gezähmte Vögel, Brieftauben, entflogen, verwirrt, hungrig, armes Ding und so und beschloss, etwas zu unternehmen. Das ging dann so:

„Polizei-Notruf, hallo?“.
Ich: „Hallo, das mag sich jetzt vielleicht etwas seltsam anhören, aber ich bin in der Straße XY und hier steht eine Möwe auf einem Auto. Kein Witz.“
Pause am anderen Ende. Dann der netter Mann vom Polizei-Notruf:  „Eine Möwe.“
Ich: “ Jo.“
Polizist: „Was macht die Möwe denn?“
Ich (erklärend):  „Ja, springt halt von Auto zu Auto und sieht verpeilt aus!“
Netter Mann vom Polizei-Notruf: „Verpeilt.“
Ich (nochmal erklärend): „Vielleicht ist die verwirrt und findet nicht mehr heim? Wollen Sie nicht den Tierschutz anrufen?“
Polizist: „Wegen einer Möwe, die verpeilt aussieht und auf einem Auto sitzt.“
Ich: „Genau, deswegen rufe ich an.“

Stattdessen habe dann ich die Nummer vom Tierschutzverein Bonn erhalten und dort angerufen, aber in der Zwischenzeit ist a) die wohl doch nicht so verwirrte Möwe weggeflogen (good for her!) und b) mein Freund gekommen, der mich aufgeklärt hat, dass es wegen dem Rhein in Bonn sehr viele Möwen gibt. Aber hey, es hätte sein können…

o2-Garantie-fail

Leute, überlegt euch, wo ihr euer iPhone kauft. Meine Freundin hat ihr 3GS im August bei o2 erworben und jetzt ein hässliches 90er-Jahre-Samsung-Telefon am Hals statt ihr schickes iPhone in der Hand. Das WLAN des iPhones funktionierte nicht mehr, also brachte sie das Gerät zurück. Garantiefall etc, sollte ja kein Problem sein – denkt man. Bei o2 scheint Kundenorientierung allerdings ein Fremdwort zu sein: Sie bekam ein Schreiben, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass die Gewährleistungsabwicklung für ihr Gerät abgelehnt wurde. Lapidarer Grund: „Fremdeinwirkung.“ Kosten für die Reparatur: 260 EUR. Hmm, interessant, denn bei Apple gibt es die Policy, dass man jedes defekte iPhone an das Unternehmen zurückschicken kann und man gegen Zahlung von 200 EUR ein neues erhält. Wieso kostet das dann bei o2 260 EUR?

Meine Freundin war ein wenig entsetzt und bat mich, für sie (wg. mangelnder Deutschkenntnisse) bei der Hotline von 02 anzurufen. Nach 30 Min. Warte- und 4 Min. Gesprächszeit das Ergebnis: Am Gehäuse des iPhones sei ein Kratzer, der auf „Fremdeinwirkung“ schliessen lässt. Dass ein Kratzer auch entstehen kann, wenn man das Gerät z.B. mit einem Schlüssel in der Hosentasche hat, und dass davon sicher nicht die WLAN-Funktion des Geräts beeinträchtigt wird, steht auf einem anderen Blatt.

Und: meine Freundin bekommt ihr iPhone erst zurück, wenn sie a) entweder die 260 EUR Reparaturkosten oder b) eine Aufwandspauschale von 18 EUR an o2 zahlt.  Für die Überprüfung des Geräts innerhalb der Garantiezeit von 02 muss sie also auch selber zahlen, wenn nicht, „sorry, dann behalten wir einfach dein iPhone, haha!“ (So ähnlich klang es zumindest am Telefon) Für mich klingt das ganze mies und nach Erpessung, immerhin ist es ihr Gerät, für das sie laufend Gebühren zahlt (auch wenn sie es seit Wochen schon nicht nutzen kann, weil es eben beim Service ist), immer noch Garantie drauf hat und es jetzt nicht mal bei Apple vorbeibringen kann, damit die das WLAN reparieren. Und btw – dass das WLAN nicht mehr gehen soll, weil ein Kratzer auf dem Gehäuse ist (bzw. es runtergefallen sein soll) – yeah, as if. Also wtf, o2?? Rückt das iPhone raus (ohne Entgelt), oder, noch bessser: kommt endlich eurer Garantiepflicht nach. Meine Freundin ist von ihrem 90er-Jahre-Samsung-Ersatz-Handy deutlich genervt und will ihr iPhone zurück. #fail

P.S.: Ich habe den o2-Fail aufgeschrieben, um als Sprachrohr für meine Freundin zu dienen, die kein Deutsch spricht und deswegen nicht selber drüber bloggen kann (zumindest nicht auf deutsch). Und weil ich 30 Min. lang die nervige Warteton-Musik bei o2 ertragen musste. Und weil ich es allgemein scheisse finde, wenn Unternehmen sich so verhalten.

P.P.S.: Ich arbeite bei congstar. Macht aber nix, weil – das oben ist kein willkürliches o2-Gebashe sondern aus echter Entrüstung heraus geschrieben. 😉

***************************************************************************
Nachtrag: o2 hat das Gerät meiner Freundin zurückgeschickt – ohne Reparatur und mit einer Rechnung über die 18 EUR Aufwandspauschale. Grund: Ein Kratzer an der Schale, von dem meine Freundin Stein und Bein schwört, dass er vorher nicht da gewesen ist. Gut, man macht in der Regel kein Foto von dem Gerät, das man einschickt, deswegen kann sie es leider nicht beweisen – zu schade, denn ich glaube ihr. Zu cool wäre ein Vorher-Nachher-Foto und die dazupassende Erklärung von o2 hätte ich sehr gerne gehört. Abgesehen davon, dass meine Freundin also a) weder ihr Handy trotz Garantie nicht repariert bekommen hat von 02 und b) sie 18 EUR für whatever zahlen muss, hat sie jetzt auch noch c) einen Kratzer auf ihrem iPhone. Danke, o2, you suck!

Wie ich mein eigenes Auto klaute.

Vielleicht haben einige von euch den Video-Beitrag von mir auf der Polizeiwache gesehen und mitbekommen, das ich letztes Jahr der Polizeistation einen Besuch abstatten musste, um ein Kfz-Kennzeichen als vermisst zu melden. Gemeine Diebe hatten mein hinteres Kennzeichen geklaut (ähm, oder auch nicht), und nachdem ich mit dem Polizeimenschen gesprochen, dieser sich den Schaden am Auto angesehen und eine offizielle Anzeige erstellt hatte (die ich für die Versicherung und die Kfz-Zulassungsstelle brauchte), wollte ich ein paar Wochen später bei der Zulassungsstelle neue Kennzeichen beantragen.

Die Dame auf dem Amt war verwirrt und wollte wissen, ob ich ein neues Auto anmelden wolle. „Hmm. Aber Ihr Lupo ist doch als gestohlen gemeldet“.

Die Verwirrung wechselte auf meine Seite. Wie sich herausstellte, hatte der Polizist nicht mein Kfz-Kennzeichen als vermisst/geklaut/whatever gemeldet, sondern gleich das ganze Auto mit (das er sich witzigerweise vorher noch angeschaut hatte).

Nach dem Gespräch mit der Dame auf der Zulassungsstelle musste ich also zurück auf die Polizei-Dienststelle, das Missverständnis aufklären, mit einem neuen Schreiben zurück zur Zulassungsstelle und konnte nun offiziell neue Schilder beantragen.

Interessant ist, dass ich in den Wochen, in denen ich kein hinteres Kennzeichen hatte, desöfteren von der Polizei angehalten und darauf angesprochen wurde, diese aber nicht bemerkt haben, dass der Wagen offiziell als „geklaut“ galt. Auch die Tatsache, dass ich, um meine Einkäufe zu erledigen, ab und an direkt vor der Polizeistation gehalten habe und diese wiederrum nicht bemerkten, dass ein „gestohlener“ Wagen direkt vor ihrer Haustür hielt, spricht nicht gerade für die Autodiebstahl-Aufklärqualitäten der Freunde in grün.
Froh war ich schlußendlich darüber, dass ich nicht versehentlich auf der Fahndungsliste für „Autoknacker“ gelandet bin. (Erkannt wurde ich von den Polizisten jedenfalls nicht;).