Wiesn and Wienerisch.

Dieses Wochenende war´s soweit – Wiesn Finale! Alles klar, dachte ich, setzte mich in den Zug und fuhr fast fünf Stunden von Köln nach München. Am HBF angekommen, war´s für Münchner Verhältnisse etwas rashig – vor allem am BurgerKing trieben sich ganz schön viele Bierleichen herum. Ist eigentlich das öffentliche Alkohol trinken in Bayern nicht mehr erlaubt, oder wieso hat der Security-Typ am Bahnhof so blöde, klischee-ami-hafte braune Papiertüten verteilt, damit die Flaschen zugedeckt sind? *kopfschüttel

Am HBF traf ich zufällig einen Freund, der auf seinen Kumpel aus Aachen wartete – seit mehreren Stunden. Der arme Kerl war nämlich in der Mitfahrgelegenheit des Todes gelandet – bzw. in der Mitfahrgelgenheit der tödlichen Langeweile. Aus welchen Gründen auch immer, waren sie von Aachen aus seit 14h Richtung Süden unterwegs – und um 0h immer noch nicht in München angekommen. Ohje!

Am nächsten Morgen wollten Valentin, Alex und ich ins Augustiner Zelt und waren schon gegen 11h morgens auf den Theresienwiesen. Die Hinfahrt alleine in der U-Bahn war schon witzig, da fast alle in Trachten waren. So ähnlich ist´s auch an Karneval in Köln, für alle, die´s noch nicht mitgemacht haben. 😉

Trotz der relativ frühen Uhrzeit gab´s vor den Zelten schon megalangen Schlangen, und teilweise gar kein Einlass mehr. Aber egal, von sowas lassen wir uns nicht beirren, dachte ich, und ging vorne zur Security, der mich und die beiden anderen dank meiner Minderheitszugehörigkeit (haha) ins Zelt ließ.

Dort mußten wir uns nur noch einen Platz sichern. An dieser Stelle nochmal einen Gruß unbekannterweise an BeeJay oder Deejay und seine Crew, war echt cool, dass ihr uns Platz gemacht habt.

Drinnen angekommen, kam das erste Bier auch ziemlich schnell. Ich als Cocktailtrinkerin bin ja kein großer Bierfreund, muss ich gestehen. Aber gut, zu den Wiesn geht´s schon, allerdings auch nur gemischt mit Limo. Die Stimmung im Zelt war schon cool…die Leute haben wieder mitgetanzt, mitgesungen, mitgetrunken.

Echt Wahnsinn, vor allem, wenn ich mir vorstelle, dass das ganze 16 Tage lang so ging…

Wir sind übrigens so bis ca. 20h im Zelt geblieben, danach hatten wir (bzw. ich;) auch genug und sind los. Natürlich gab´s auch dieses Mal für den Heimweg gebrannte Mandeln. Lecker.

Und da mein lieber Wiener Freund mit dabei war, habe ich auch einige neue Begriffe gelernt:

Hochschaubahn – Achterbahn
fett sein – siehe „bum zua“

Am nächsten Tag dann schön in München gechillt und abends wieder nach Köln gefahren.

Mein Wiesn-Fazit: Auch ohne hohen Bierkonsum lustig. Man lernt superviele Leute kennen, und die Stimmung ist guat.
Nächstes Jahr auf jeden Fall again. (Dann natürlich mit neuen Dirndl:)

Dirndl im “Münchner Kindl” Look

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