Der DAAD Bonn beweist Humor.
-
Suche starten!
-
Neueste Beiträge
-
Links
Letztens twitterte ich über den Krimskrams in meiner Handtasche. 
Wer sich jetzt denkt: was machen diese Sachen in einer Handtasche (und wieso sagt sie “Unterhose” statt “Slip”?), dem geht´s vielleicht ähnlich wie meinem Follower @mwinandy, der spontan eine Geschichte zum Tweet erfand, in der all die Gegenstände eine Rolle spielen. Die Geschichte teile ich natürlich gerne mit euch. Marcel, vielen lieben Dank!
Auch wenn ich Salzpäckchen nicht in einer Unterhose (und schon wieder: nicht Slip) aufbewahren würde.
Hier ist die Geschichte:
“Es war einer dieser Morgen. Ich wachte mit Kopfschmerzen auf und konnte mich nur vage an gestern Abend erinnern. Mein Blick wanderte durch das halbdunkle Zimmer, in dem ich mich befand, und blieb auf dem kleinen Tisch vor mir haften, wo ich einen Behälter mit Lipgloss sah. Die Farbe ähnelt stark der von den mundähnlichen Flecken auf meinem Hemdkragen. Ich stand langsam auf und merkte, dass ein Päckchen Salz in meiner Unterhose war. Ich holte es heraus und musterte die Aufschrift: “Stadt Köln”. Auch wenn es mir irgendwie eigenartig vorkam, dachte ich mir nichts weiter dabei. Es schienen die üblichen Anzeichen einer langen Partynacht zu sein. Eine dieser Nächte, wo man am nächsten Tag nicht mehr weiss, was passiert ist. Oder mit wem. Ich zog schnell meine restlichen Sachen an, die verstreut am Boden lagen.
Als ich das Haus verließ, fand ich meinen Wagen gegenüber auf der anderen Straßenseite geparkt. Und natürlich: er stand im Parkverbot. Ein Zettel hing an der Scheibe. Mir fiel ein, dass ich bereits mehrere Mahnungen wegen Parkplatzverstößen hatte. Naja, dieser hier wird dann auch nicht mehr weiter wehtun. Ich stieg in meinen Wagen und fuhr los. Ein kurzer Blick noch zu der Wohnung, oben in dem Haus, das ich gerade verlassen hatte. Dort stand auf der Dachterrasse eine dunkelhaarige junge Frau und blickte mir nach. Ob sie sich wunderte, wo wohl das Salz geblieben ist?”
Veröffentlicht unter Sonstiges
In ein paar Wochen ist es soweit – mein Auslandssemester beginnt. Und obwohl ich noch urviel zu erledigen habe (zB 2x impfen lassen, Pass im amerik. Konsulat in FFM abholen, meinen Freunden von der Stadt Köln schreiben, dass sie mich mit ihren nervigen Parkzetteln ein paar Monate lang nicht zu belästigen brauchen, Zwischen-Zwischenmieter finden…) freue ich mich natürlich schon ungemein darauf. Denn (gibt es tatsächlich noch jemanden, dem ich es nicht erzählt habe?:) – ich fliege nach HAWAII!!
Jawohl, Honolulu, baby.
Grüne, warme, sonnige, tropische Insel mitten im Pazifik. Und für alle die glauben, ich würde ein Urlaubssemester einlegen – falsch, ihr Hirnis, ich habe immerhin Marketing- und Design-Kurse an der Hawaiian Pacific University belegt und muss ganze 4x die Woche zur Uni – öfter als hier an meine FH.
Das eigentlich lustige an der Sache ist, dass Hawaii nur 2nd choice war. Geplant waren eigentlich zwei Semester in Istanbul, gemeinsam mit meinem Freund. Da meine Uni kein Erasmus-Abkommen mit einer Istanbuler Uni hat und auch keines abschließen wollte (O-Ton vom International Office meiner FH: “Istanbul? Da will doch keiner hin von unseren Studenten, ist nicht interessant genug.” – Klar, ist ja auch nur Weltstadt und so, ne.), musste ich mir passende Unis selbst heraussuchen. Als schlauer Studi mit Internetanschluß machte ich mich optimistisch ans Werk und erlebte einige böse Überraschungen. Ich habe mal versucht, ein paar typische Gespräche wiederzugeben:
Typisches Gespräch 1
Telefon-Partner: Efendim?
Ich: Hello, my name is Yasmin, do you speak English?
Telefon-Partner: Hello? Hello? (Auf türkisch:) Ich kann Sie nicht hören!
Ich: Hello?? I can hear you, can you hear me?
(Telefon-Verbindung voll gut)
Telefon-Partner: Hello?
Klick. Hatte wohl jemand keine Lust auf Englisch.
Typisches Gespräch 2
Telefon-Partner: Efendim?
Ich: Hello, my name is Yasmin, do you speak English?
Telefon-Partner: Klick (weiterverbunden zu irgendwem)
Telefon-Partner 2: Efendim?
Ich: Hello, my name is Yasmin, do you speak English?
Telefon-Partner 2: (freundlich auf türkisch:) Nein, sorry.
Ich: Hmm, äh, Almanca?
Telefon-Partner 2: Nein.
Freundliches Schweigen auf beiden Seiten.
Ich: Äh, ok, bye bye, thanks.
Telefon-Partner: Bye bye.
Klick.
Typisches Gespräch 3
Telefon-Partner: Efendim?
Ich: Hello, my name is Yasmin, do you speak English?
Telefon-Partner: Yes!
Ich: Oh cool, I have a question, I´d like to come to your Uni, I spoke to Miss Türkoglu, she asked me to call you because -
Telefon-Partner: Türkoglu?? Wait a second!
Ich: No, no, wait please! I spoke to her already, she -
Klick, Warteton-Musik
Ich: Genervt
Warteton-Musik
Telefonpartner 2: Efendim?
Ich: Hello, my name is Yasmin, I´m calling from Germany, do you speak English?
Telefonpartner 2: Klick (verbunden mit irgendwem)
Wartemusik
Telefonpartner 3: Efendim?
Ich: Hello, my name is Yasmin, I´m calling from Germany, do you speak English?
Telefonpartner 3: Äh, wait, one second.
Hintergrund-Gemurmel
Telefonpartner 4: Hello?
Ich: Hello, I´d like to make an exchange year…blablabla
Telefonpartner 4: You have to call the communication department.
Ich: I just called her, she said to call you.
Telefonpartner 4: Wait a second please.
Warte-Musik
Telefonpartner 4: Send us an email.
Ich (verzweifelt): I sent 5 emails already!
Telefonpartner 4: Ok, wait.
Klick. Wartemusik
Telefonpartner 4:Please send us an email, we will answer it.
Ich: (resigniert/Tränen nahe): Ok, I will do so. Thank you. Bye.
Telefonpartner 4: (fröhlich) Bye bye!
Nach zwei Wochen gab ich entnervt auf. Denn obwohl die meisten wirklich Leute sehr nett waren am Telefon, konnten sie kein bzw. nur sehr schlechtes englisch – sogar Leute, die im International Office saßen.Es ist leider unmöglich, an einer öffentlichen Universität in Istanbul ein Auslandssemester zu machen, wenn kein Partner-(Erasmus)-Abkommen besteht. Es wäre nur gegangen, wenn ich an mich an einer privaten Uni mit teilweise lächerlich-hohen Semestergebühren (z.B. 17.000 EUR) eingeschrieben hätte.
Und so kam mir Hawaii in den Sinn. Wenn ich also schon Studiengebühren zahlen müsste, da die einzig freien (und somit kostenlosen) Studienplätze meiner FH in Belgien und Slowenien located waren, wollte ich irgendwo hin, wo´s wirklich so richtig, richtig cool ist.
Stanford, Berkeley wären natürlich gerade für mich als Internetmenschen cool gewesen aber unmöglich mit meinem Mini-Budget. Hawaii hingegen war machbar. Teuer, aber machbar. Und wer kommt bei Hawaii nicht ins Träumen?
(Für alle, die tatsächlich keine Vorstellung von der Pazifikinsel haben, hier ein paar Eindrücke eines Deutschen, der seit einigen Jahren dort lebt.) Hoffen wir also, dass mein Auslandssemester in vielerlei Hinsicht traumhaft wird und wunderschön. Allzu besorgt darüber bin ich nicht. In diesem Sinne – aloha und bis bald auf Honolulu.
Veröffentlicht unter Auslandssemester
Da ich bereits ein paar Mal angefragt wurde, ob ich nicht günstigere Tarife anbieten kann, da ich bei congstar bin (leider nicht, Leute), ist congstar immerhin so nett und bietet – nur für mich – 2 Specials an, die ich mit euch teilen kann. Also, wer will…
Zum einen gibt´s da 25€ extra Startguthaben beim 9 Cent-Tarif (SMS, Anrufe, alles 9 Cent) und zum anderen 6 Monate gratis surfen mit der SurfFlat 1 (die kostet sonst 9,99€ pro Monat, 24 Monate Laufzeit).
Einlösbar sind diese beiden Specials mit den unten stehenden Gutscheincodes. Die könnt ihr übrigens auch gerne weitergeben. (Und nein, das ist kein verstecktes Affiliate-Ding, sondern vor allem für mich ein Test um zu sehen, ob so Special-Aktionen funktionieren im Social Web.
Hier die Codes:
Surf Flat 1: YS2356SF1 => 6 Monate gratis Surfen
9 Cent Tarif: YS2356NC => 25€ Startguthaben
Bei Fragen zum Tarif wendet euch bitte an die Hotline ;-P … bestellt werden kann im Webshop.
Veröffentlicht unter Sonstiges
Letztens am Flughafen in Sardinien haben wir diesen coolen Bücherautomaten hier entdeckt:

Ich bin dafür, dass Bücherautomaten überall da vertreten sein sollten, wo man einen langen Aufenthalt hat. Alternativ kann man sich natürlich einen eBook-Reader zulegen und hat mit WiFi oder UMTS eh überall Zugriff auf Bücher, aber, seien wir mal ehrlich – echte Bücher werden nie aus der Mode kommen. Einziger Wermutstropfen – alle vorhandenen Bücher waren auf italienisch. Das Problem hätte man mit dem digitalen Automaten nicht, ich gebe´s zu.
Veröffentlicht unter Sonstiges
Manchmal, so in Gedanken, während einer Vorlesung, in der die Stimmen in den Hintergrund treten und du aus den Fenster sieht, während du für einen Moment auf der Arbeit innehält und die Sonnenstrahlen im Büro wahrnimmt, während des Lesens, in dem Augenblick, in dem nicht mehr die Buchstaben sondern altes, neues, vergangenes, die Zukunft, heute, morgen, jetzt, den Geist bestimmen, während du im Gras liegst und die Augen zumachst und dich die Sonne kitzelt, während du mitten in der Stadt auf einmal lächelst, manchmal, ein paar ewiglange-ewigkurze Sekunden lang, an die du dich später erinnern wirst und das Leben schön ist, nein, nicht schön, warm, freundlich, grün, lecker, liebevoll, laut, leise, bunt, lebendig und lustig, wenn du erkennst, dass alles, was noch kommt, cool sein wird – die paar Sekunden, in denen alles perfekt zu sein scheint, und alles unperfekte in den Hintergrund rückt, in denen die Summe der Entscheidungen, die du getroffen hast, so richtig sind, du einfach ein- und einatmest und weisst…ja, nice.
Veröffentlicht unter Sonstiges
Gestern, als ich mich mit meinem Freund zum Essen verabredet hatte, sah ich eine Möwe auf einem Parkplatz von Autodach zu Autodach hüpfen und war etwas irritiert. Dazu muss man wissen, dass mein Freund nicht am sonnigen Mittelmeer und auch nicht irgendwo an der herben Nordsee wohnt, wo Möwen zum alltäglichen Bild gehören, sondern mitten in Bonn. Wo´s kein Meer gibt.
Die Möwe machte einen irgendwie verpeilten Eindruck und sprang, auf der Suche nach Essbarem, von einem Auto zum nächsten. Ich überlegte kurz, dachte an gezähmte Vögel, Brieftauben, entflogen, verwirrt, hungrig, armes Ding und so und beschloss, etwas zu unternehmen. Das ging dann so:
“Polizei-Notruf, hallo?”.
Ich: “Hallo, das mag sich jetzt vielleicht etwas seltsam anhören, aber ich bin in der Straße XY und hier steht eine Möwe auf einem Auto. Kein Witz.”
Pause am anderen Ende. Dann der netter Mann vom Polizei-Notruf: ”Eine Möwe.”
Ich: ” Jo.”
Polizist: “Was macht die Möwe denn?”
Ich (erklärend): ”Ja, springt halt von Auto zu Auto und sieht verpeilt aus!”
Netter Mann vom Polizei-Notruf: “Verpeilt.”
Ich (nochmal erklärend): “Vielleicht ist die verwirrt und findet nicht mehr heim? Wollen Sie nicht den Tierschutz anrufen?”
Polizist: “Wegen einer Möwe, die verpeilt aussieht und auf einem Auto sitzt.”
Ich: “Genau, deswegen rufe ich an.”
Stattdessen habe dann ich die Nummer vom Tierschutzverein Bonn erhalten und dort angerufen, aber in der Zwischenzeit ist a) die wohl doch nicht so verwirrte Möwe weggeflogen (good for her!) und b) mein Freund gekommen, der mich aufgeklärt hat, dass es wegen dem Rhein in Bonn sehr viele Möwen gibt. Aber hey, es hätte sein können…
Veröffentlicht unter Sonstiges